Welche Anlagengröße eignet sich für Einfamilienhäuser?
Bei Einfamilienhäusern liegen moderne Photovoltaikanlagen heute häufig zwischen
8 und 15 kWp.Welche Größe sinnvoll ist, hängt jedoch vom individuellen Energiebedarf ab.Ein Beispiel:
- kleiner Haushalt ohne Wärmepumpe
→ häufig 8 bis 10 kWp - Familie mit Wärmepumpe
→ häufig 10 bis 15 kWp - Wärmepumpe und Elektroauto
→ häufig 12 bis 18 kWp oder mehr
Eine größere Anlage bietet häufig den Vorteil, dass auch zukünftige Verbraucher bereits berücksichtigt werden.
Sollte ich lieber größer planen?
In vielen Fällen lautet die Antwort: Ja.Die Preise für Solarmodule machen nur einen Teil der Gesamtkosten aus. Gerüst, Planung, Montage und Elektroinstallation fallen unabhängig von wenigen zusätzlichen Modulen häufig ohnehin an.Ist ausreichend Dachfläche vorhanden, kann eine etwas größere Photovoltaikanlage deshalb langfristig wirtschaftlicher sein. Außerdem steigt der selbst erzeugte Stromanteil und zukünftige Verbraucher wie eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto können bereits eingeplant werden.
Welche Rolle spielt die Dachfläche?
Nicht jedes Dach bietet gleich viel Platz für Solarmodule.Neben der verfügbaren Fläche spielen auch folgende Faktoren eine Rolle:
- Dachfenster
- Gauben
- Schornsteine
- Satellitenschüsseln
- Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude
Moderne Planungssoftware ermöglicht eine genaue Berechnung der nutzbaren Dachfläche und der zu erwartenden Stromerträge.
Ist ein Stromspeicher bei größeren Anlagen sinnvoll?
Mit zunehmender Anlagengröße steigt häufig auch die Menge des überschüssigen Solarstroms.Ein Stromspeicher kann diesen Überschuss aufnehmen und später wieder zur Verfügung stellen. Dadurch erhöht sich der Eigenverbrauch und der selbst erzeugte Strom kann auch in den Abendstunden genutzt werden.Ob ein Batteriespeicher sinnvoll ist, hängt jedoch immer vom individuellen Verbrauchsprofil ab.